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  Presse  2014

    


Starnberger Merkur 18.12.2014

codello-Merkur-141218


Starnberger Merkur 16.12.2014

Leserbrief-Röslmair-141216


Starnberger Merkur 11.12.2014

ACHTUNG - Dieser Artikel ist nicht ganz korrekt -

Nach Rücksprache mit Bürgermeister Bleimaier entscheiden die Bürger nicht über Windkraft mit oder ohne Gemeinde, die Bürger entscheiden sich für oder gegen Windkraft im Allgemeinen.

Windkraft-Merkur-141211

Verkehr-Pro-Inning-141211

 

Starnberger Merkur 06.12.2014

umgehung-141206


Süddeutsche Zeitung 04.12.2014

 

Verkehr  - Zurück zur Umgehung

Von Astrid Becker

Weil die Bindefrist des Bürgerentscheids gegen eine Umgehungsstraße am Montag ausläuft, wird Pro Inning wieder öffentlich aktiv. Der Verein für Verkehrsberuhigung und Ortsentwicklung fordert nun von der Gemeinde, das Thema Entlastungsstraße wieder aufzugreifen. Konkret soll das bereits in Auftrag gegebene Verkehrskonzept um die Variante Umgehung ergänzt werden.

Damit gehört der Wunsch des Inninger Bürgermeisters Walter Bleimaier, etwas Frieden in seine Gemeinde zu bringen, nachdem die Debatte um das Für und Wider einer Umgehungsstraße den Ort in zwei Lager gespalten hatte, wohl der Vergangenheit an. Der Verein Pro Inning, der am Donnerstag zu einer Pressekonferenz eingeladen hatte, würde zwar gern nach eigenem Bekunden weitere Auseinandersetzungen vermeiden, sieht jedoch das bisherige Engagement der Parteien und Gruppierungen in Sachen Verkehrsberuhigung als zu gering an. "Es hat sich bislang absolut gar nichts geändert", meint der Vereinsvorsitzende Herbert Klausnitzer. Im Gegenteil. In einem Flyer der Vereins, der in der kommenden Woche verteilt werden soll, ist sogar von noch mehr Verkehr in der Gemeinde die Rede: "Was ist geworden aus all den Versprechungen?" ist dort zu lesen. Diese Kritik richtet sich in erster Linie an die Bürgerinitiative für Innings Zukunft (BIZ) und die Grünen, die den Bürgerentscheid gegen eine Umgehungsstraße für sich entschieden. Sie hatten damals - vor allem als Argumente gegen eine solche Straße - als Alternativen Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt, Fahrradschutzstreifen, Querungshilfen, Verkehrsinseln und auch Flüsterasphalt angeführt. Im Januar, nach dem Bürgerentscheid, hatten sie diese Argumente in einem Maßnahmenkatalog wiederholt. Dies aber ist nach Ansicht von Pro Inning "kein realisierbares Verkehrskonzept". Aus mehreren Gründen: Auf einer Staatsstraße wie der Ortsdurchfahrt von Inning, die mit Bürgersteigen ausgestattet ist, sind Tempo 30 und Zebrastreifen generell nicht gestattet. Das haben die Oberste Baubehörde und das zuständige Straßenbauamt Weilheim der Gemeinde mitgeteilt. Eine innerörtliche Verkehrsberuhigung ist "ohne ein Herausnehmen der Staatsstraße aus dem Ortskern nicht möglich", so der Wortlaut des Schreibens, das auch Pro Inning vorliegt. Auch Flüsterasphalt, um die Lärmbelastung der Anwohner durch den starken Verkehr zu verringern, stellt wohl keine Alternative dar: "Das lehnt das Straßenbauamt Weilheim strikt ab, weil er zu schnell verschleißt und in der Wirkung nachlässt", so Klausnitzer.

Auch Jutta Göbber, Schriftführerin des Vereins und ehemalige SPD-Gemeinderätin, sieht zu wenig Aktivität der Parteien und Gruppierungen in Sachen Verkehrsberuhigung und Lärmentlastung. Zwar habe der Gemeinderat einen Lärmaktionsplan in Auftrag gegeben, das aber hätte den gesetzlichen Vorschriften gemäß bereits im Juli 2013 geschehen müssen. Dass nun der Münchner Planer Paul Bickelbach ein Verkehrskonzept für die Gemeinde erarbeiten soll, ist ihrer Ansicht zwar nach ein Schritt. Doch die Aufgabenstellung gehe nicht weit genug. So heiße es im Angebot des Diplom-Geografen unter dem Punkt Aufgabenstellung und Zielsetzung wörtlich: "Die Lösungsvorschläge sollten insofern mit der annähernd gleichbleibenden Verkehrsmenge im Kfz-Verkehr umgehen und dennoch Verbesserungen bewirken." Vom Ziel, den Verkehr durch den Ort zu verringern, dadurch auch die Unfallgefahr und den Lärmpegel zu dämpfen, sei hier keine Rede, so Göbber. Klausnitzer nannte diese Vorgaben, die die Gemeinde dem Planer gemacht haben muss, sogar ein "Hornberger Schießen": "Wenn sich der Pulverdampf verzogen hat, wird immer noch die gleiche Blechlawine durch den Ort rollen." Der Verein fordert daher nun, in das Konzept müsse auch die Variante einer Entlastungsstraße Eingang finden. Klausnitzer: "Sollte es nun, nachdem die Bindungsfrist des Bürgerentscheids ausläuft, eine neuerliche Abstimmung geben, dann sollen die Bürger in Inning endlich mal genau wissen, worüber sie eigentlich abstimmen."


 

Starnberger Merkur 01.12.2014

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Starnberger Merkur 28.11.2041

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Süddeutsche Zeitung 28.11.2014

Jahreshauptversammlung FW-Kreisverband und Kreisvereinigungin Herrsching


Kritik an Flüchtlingspolitik

Von Patrizia Steipe

Seit ein Fabrikgelände in Feldafing zum Notquartier für Flüchtlinge wurde, wird das Thema im Landkreis Starnberg etwas differenzierter betrachtet. Seine positiven Erfahrungen mit der dezentralen Unterbringung schilderte Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim bei der Jahresversammlung der Freien Wähler (FW) in Herrsching. Gemeinsam mit dem FW-Landtagsabgeordneten Michael Piazolo diskutierten die Mitglieder aktuelle politische Themen und wählten ihre neuen Vorstände.

Der Verteilungsschlüssel für die Flüchtlinge müsste reformiert werden, forderten FW-Mitglieder. Wegen der nach Wirtschaftskraft festgelegten Quoten bleibe in strukturschwachen Gegenden Wohnraum leer, während in Regionen mit hohem Wohndruck die Asylsuchenden mit Containern und Turnhallen vorlieb nehmen müssten. "So schafft man soziale Brennpunkte", glaubt Piazolo. Sontheim appellierte an den Abgeordneten, sich dafür einzusetzen, dass die riesigen Erstaufnahmeeinrichtungen geschlossen werden. Er habe in der dezentralen Notaufnahme in seiner Gemeinde viele traumatisierte Flüchtlinge kennengelernt. Ihnen habe die Bevölkerung geholfen, Deutschunterricht und Kinderbetreuung angeboten. "Sie sind integriert und eingeladen worden. Das war alles kein Problem". Dies sei aber nur in kleinen Einheiten möglich.

Auch die Bildung war Thema: "Die Verhandlungen über ein neues Gymnasium im Westen des Landkreises stocken", sagte FW-Kreisrat Matthias Vilsmayer. Der Gilchinger plädiert dafür, lieber vorhandenen Bildungsmöglichkeiten zu verbessern. Was die Fachoberschule (FOS) betrifft, so könne sich im westlichen Landkreis eine Konkurrenzsituation für den neuen favorisierten Standort Starnberg ergeben. Der Landkreis Fürstenfeldbruck bewerbe sich für eine zweite FOS in Germering. Wer an der S-Bahn-Linie 8 wohne, würde lieber nach Germering als mit dem Bus nach Starnberg fahren, vermutet Vilsmayer.

Bei der Neuwahl bestätigte die Mitgliederversammlung Albert Luppart aus Pöcking als Kreisvorsitzenden der Freien Wähler und als Vorsitzenden der FW-Kreisvereinigung. Christine Hollacher nimmt in beiden Vereinigungen die Position der Schriftführerin ein. In den Kreisverband wählten die Mitglieder außerdem Stephan Grünbeck als Schatzmeister. Die Stellvertreter sind Ferdinand Pfaffinger und Vilsmayer, der außerdem in der Kreisvereinigung die Kasse verwaltet. Die Stellvertreter in der Kreisvereinigung sind Fred Rauscher, Thomas Dahmen, Harald Lossau, Benedict Padberg und der Vorsitzende der Jungen Wähler-Starnberg, Marius Hirsch. Für ihr Engagement wurden zwei Freie Wähler der ersten Stunde mit der Ehrennadel in Platin ausgezeichnet: Wilhelm Mahler und Otto Kriwetz.


 

Starnberger Merkur 17.11.2014

Bauhof Merkur 141117


Starnberger Merkur 15.11.2014

Bauhof Merkur 141115


Starnberger Merkur 14.11.2014

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Starnberger Merkur 13.11.2014

Windkraft-Merkur-141113


Starnberger Merkur 10.11.2014

Skaterplatz Einweihung-141108


 

Süddeutsche Zeitung 25.10.2014

Bürger reden mit


Von Elena Adam

Die Gemeinde Inning will in Sachen Verkehrssicherheit ganz vorne sein, so lautete zumindest der Tenor der Verkehrsausschusssitzung am Donnerstagabend. Die Gemeinderäte diskutierten unter anderem über ein Verkehrskonzept für den Hauptort, bei dem der Verkehrsexperte Paul Bickelbacher mitwirken soll. 20 944 Euro soll das Gutachten kosten, für das sich die Mitglieder des Ausschusses ausgesprochen haben. Bickelbacher, der bereits Verkehrsforschung- und Konzeption in München und Oberfranken durchgeführt hat, war auch schon einmal an der Analyse des Gesamtverkehrsplans in Mexiko-Stadt beteiligt. Wenn, dann wolle man sich auf einen kompetenten Planer verlassen, sagte Innings Bürgermeister Walter Bleimaier (CSU) und stellte die zwei Varianten der angebotenen Verkehrsanalyse vor.

Für 17 612 Euro hätte es ein Konzept mit so genannter einfacher Bürgerbeteiligung gegeben. Die teurere Variante, über die nun der Gemeinderat abstimmen wird, schließt eine umfassende Bürgerbeteiligung ein. Hierbei werden die Inninger direkt angesprochen, welche Gefahrenstellen sie im derzeitigen Verkehrskonzept sehen und welche Änderungen sie sich wünschen. Während der gesamten Bestandsaufnahme und der Konzeptionierung einer neuen Verkehrsführung sollen die Bürger im Dialog mit Paul Bickelbacher und dem Verkehrsausschuss stehen.

"Ich halte diese Variante für sinnvoller, als die Bürger einfach nur zu informieren und ihnen dann die Chance zu geben, sich zu beschlossenen Dingen zu äußern", sagte Bürgermeister Bleimaier. In der Analyse des Verkehrsexperten soll es hauptsächlich um die Ortsdurchfahrt und die Einmündungen in Nebenstraßen gehen. Außerdem will Bickelbacher die Ziele der Inninger genau erfassen und darstellen, welche Orte am häufigsten von Fußgängern, Radfahrern oder Autofahrern angesteuert werden. So ließe sich eine Schwachstellenanalyse des derzeitigen Verkehrskonzeptes erstellen.

Die Anbindung an Busse und S-Bahnen stellt einen weiteren Punkt in dem geplanten Gutachten dar. Langfristig soll es für Autofahrer einfacher werden, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder zumindest nur einen Teil ihrer täglichen Fahrt zur Arbeit mit dem Auto zurücklegen zu müssen. Wie gut die Fuß- und Radwege ausgebaut sind, soll der Verkehrsexperte auch untersuchen.

Der Antrag der Bürgerinitiative für Innings Zukunft (BIZ) auf Vermessung der Staatsstraße 2067 wurde im Verkehrsausschuss einhellig abgelehnt. Zu hoch seien die Kosten dafür. "Wir müssen da mit 50- bis 100 000 Euro rechnen", sagte Bleimaier. Das Geld könne an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt werden. Auch der Antrag auf weiteren Ausbau der Lärmschutzwände entlang der Bundesautobahn A 96 wurde bis auf weiteres zurückgestellt. Zunächst soll ein Lärmaktionsplan vorliegen, bei dem auch die tatsächlich vorbeifahrenden Lastkraftwagen und Schwertransporte erfasst werden. Denn erst, wenn das Ausmaß des Lärms bekannt sei, könne ihm sinnvoll entgegen gewirkt werden.


 

Starnberger Merkur 25.10.2014

750 Stegen 141025


 

Starnberger Merkur 24.10.2014

Merkur Hdv 141024

Landjugend 141024


 

Süddeutsche Zeitung 22.10.2014

 

Feilen am Konzept


Von Christian Deussing

Das Konzept ist kreativ und mutig. Aber es hat immer noch nicht den Erfolg, den sich der Pächter der Inninger Musikkneipe "Spectacel" im Haus der Vereine so wünscht, um bei relativ hohen Nebenkosten rentabel zu sein. Dennoch will Martin Dybowski nicht aufgeben. "Ich arbeite sehr gern hier und hoffe, weitermachen zu können", sagte der Gastronom am Dienstag auf Anfrage der SZ. Demnächst gibt es ein Gespräch zwischen dem 35-Jährigen und der Gemeinde als Eigentümerin darüber, wie es mit dem Lokal weitergehen soll, in dem wöchentlich an zwei oder drei Abenden live und gratis (mit Spendenhut) unter anderem Blues, Folk und Rockmusik geboten wird.

Es laufe zwar besser als bei der Vorgängerin, aber immer noch werde dieser Treffpunkt von den Inningern und den Sportvereinen nicht besonders angenommen, sagt Günter Gebauer, Geschäftsleiter im Rathaus. In Kürze wird der Pächter der Kommune neue Ideen vorstellen, mit denen mehr Gäste angezogen werden könnten. Kunst könnte eines der Lockmittel sein, hatten sich doch für eine Ausstellung im Haus der Vereine zuletzt viele Besucher interessiert. Gebauer ist nach wie vor davon überzeugt, dass diese Kultur- und Musikkneipe eine "Bereicherung für Inning" sei. Man wolle sich jedenfalls den jetzigen Pächter erhalten und sei "ihm wohlgesonnen", betont der leitende Rathausbeamte.

In einer Mail an Bürgermeister Walter Bleimaier, Gemeinderäte, Vereine und Verbände bekundet der Leiter der Musikschule Inning, Wolfgang Neumann, seine Sympathie für den Wirt, der erst seit zwei Jahren das Lokal betreibt. Dybowski gebe sich nämlich alle Mühe, in Inning eine "gemütliche Versammlungsstätte mit einer netten Gastronomie zu bieten", schreibt Neumann. Er schlägt jetzt vor, eine Umfrage bei den Inninger Vereinen zu starten und zu fragen, wie zufrieden sie mit dem derzeitigen Pächter des Hauses seien und ob sie bereit wären, sich bei der Gemeinde für ihn einzusetzen?

"Wir werden uns weiter engagieren", erklärt Paul Elsperger, der als Projektmanager des "Spectacels" die Kontakte zu den Musikern und Bands herstellt und gern dem Nachwuchs eine Chance auf der Bühne gibt. Elsperger glaubt an weiteres Potenzial, wozu man aber auch die Gemeinde brauche. Das kulturelle Angebot will er erweitern und häufiger Konzerte und Shows im großen Saal anbieten, um mehr Publikum anzuziehen.


Starnberger Merkur 20.10.2014

Merkur Tempo 30-141020


Starnberger Merkur 18.10.2014

Merkur P+R-141017


Starnberger Merkur 17.10.2014

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Starnberger Merkur 16.10.2014

Tempo 30 Merkur-141016


Starnberger Merkur 15.10.2014

Bauhof Spatenstich Merkur 141014


Süddeutsche Zeitung 15.10.2014

Inninger Vorzeige-Projekt


Von Christine Setzwein

Spatenstiche gibt es viele, aber den ersten auf eigenem Grund und Boden gibt es nur einmal. Deshalb sprach Landrat Karl Roth in seiner Funktion als Vorsitzender des Abfallwirtschaftsverbands Starnberg (Awista) am Dienstag auch von einem historischen Tag. In Inning gaben er, Awista-Geschäftsführer Peter Wiedemann und Bürgermeister Walter Bleimaier den Startschuss für den Neubau eines Wertstoff- und Bauhofs. Damit werde das "gute Miteinander" fortgesetzt, sagte Roth. Denn schon seit 1990 teilen sich Gemeinde und Verband ein Grundstück in der Ortsmitte. Doch Arbeiten und Entsorgen waren in den vergangenen Jahren auf dem engen Areal in der Gartenstraße immer schwieriger geworden. Der Bauhof war schon so marode, dass ihn nur eine schnelle Investition in Höhe von 40 000 rettete. Sonst hätte ihn das Gewerbeaufsichtsamt geschlossen.

Im kommenden Frühjahr soll der neue Wertstoffhof, im Herbst dann der neue Bauhof in Betrieb genommen werden. Eigentlich hätte das Gemeinschaftsprojekt an der Staatsstraße Richtung Breitbrunn längst fertig sein sollen, denn die Entscheidungen für den Bau fielen bereits 2011. Doch der Pächter des Grundstücks, der sich auf einen mündlich geschlossenen Vertrag mit dem Eigentümer bezog, ging vor Gericht. Zwei Jahre dauerte es, bis die Gemeinde, die das Areal bereits gekauft hatte, diesen Vertrag kündigen konnte. "Viel Zeit, die uns viel Geld gekostet hat", sagte Bürgermeister Bleimaier am Dienstag. Zwischenzeitlich hatte die Bürgerinitiative für Innings Zukunft (BIZ) auch noch ein Bürgerbegehren gegen den Standort am Kreisel initiiert, das der Gemeinderat allerdings als unzulässig ablehnte. Doch nun sei die "lange und verdrießliche Geschichte" zu Ende, sagte Bleimaier. Der Gemeinderat habe sich über Jahre intensiv Gedanken über den Standort für einen neuen Bau- und Wertstoffhof gemacht, bis schließlich der Platz im Süden Innings als geeignetster übrig geblieben sei.

Mehr als eine Million Euro investiert die Gemeinde Inning in ihren Bauhof, der Awista nimmt noch einmal 600 000 Euro für den Wertstoffhof in die Hand. 90 000 Euro davon bezahlte der Verband für das Grundstück an die Gemeinde. Für dieses Geld bekommen die Inninger im kommenden Jahr einen Vorzeige-Wertstoffhof. Auf der Staatsstraße wird eine Abbiegespur angelegt, auf dem Gelände gilt eine Einbahnregelung. Von einer Rampe können die Abfälle bequem in die Container geworfen werden. Für das Personal wird es Parkplätze und Sozialräume geben.

Momentan beschäftigt der Awista in Inning drei Mitarbeiter. Im neuen Wertstoffhof sollen es mehr werden, sagte Wiedemann. Auch die Öffnungszeiten sollen ausgedehnt werden. Und: Aus bisher neun Containern werden 19. Wenn zwei statt ein Container mit Gartenabfällen abgefahren werden, "ist das wirtschaftlicher für uns", erklärte Wiedemann. Ein anderer Grund: Die Trennung der Wertstoffe muss immer exakter werden, wenn sie auf dem Recycling-Markt gute Preise erzielen sollen. Das nutzt allen Gebührenzahlern im Landkreis Starnberg. Für die Inninger bedeuten die vielen Container, dass sie ihr behandeltes Altholz, ihren Rigips oder den kaputte Kühlschränke nicht mehr so weit transportieren müssen, sondern vor der Haustür entsorgen können. Wie drückte es Landrat Rott aus: "Wir wollen die Leute zu uns einladen."

 


Starnberger Merkur 10.10.2014

Merkur-Moni-141010


Starnberger Merkur 09.10.2014

Bauhof Merkur 141009


Starnberger Merkur 06.10.2014

Kapelleneinweihung Buch Merkur 141006


Starnberger Merkur 26.09.2014

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Starnberger Merkur 25.09.2014

Gewerbepark-Merkur-140925


Süddeutsche Zeitung 19.09.2014

Fischerstraße-Merkur-140919        Flüchtlinge-Merkur-140919


Süddeutsche Zeitung 18.09.2014

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Immer wieder dienstags
 

Von Astrid Becker

Eigentlich ist es längst beschlossene Sache: Die Gemeinde wird ihren neuen Bauhof dort bauen, wo auch der neue Wertstoffhof entstehen soll - also am südlichen Ortseingang von Inning. Dennoch lässt dieses Vorhaben noch immer die Emotionen hochkochen. So hat ein Antrag der Bürgerinitiative für Innings Zukunft (BIZ) wieder einmal heftige Diskussionen in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend ausgelöst. Sie hatte das Gremium erneut aufgefordert, nach einem alternativen Standort für den Bauhof zu suchen. Dabei ist der Baubeginn bereits für diesen Oktober anberaumt.

Schon jetzt befinden sich Wertstoff- und Bauhof gemeinsam auf einem Grundstück der Gemeinde in der Gartenstraße. Vor mehr als vier Jahren zeichnete sich aber ab, dass dieser Standort nicht mehr heutigen Anforderungen entspricht, zumal er sich mitten in einem Wohngebiet befindet. Zudem litten die Einrichtungen unter Platzproblemen, der Bauhof selbst gilt als marode, vor allem sein Dach. Deshalb hatte das Ratsgremium sich für einen Neubau ausgesprochen und auf die Suche nach einem neuen Standort begeben.

Insgesamt zehn Örtlichkeiten in allen Himmelsrichtungen wurden eingehender untersucht. Der Prüfung zugrunde gelegt wurden verschiedene Kriterien - unter anderem, ob der Standort an eine leistungsfähige Straße angebunden ist, ob dort Landschaftsschutz besteht, ob er gut für alle Inninger Bürger zu erreichen ist oder auch ob etwaige Anlieger durch Lärm gestört werden könnten. Berücksichtigt werden musste dabei allerdings auch eine Vorgabe des Abfallwirtschaftsverbands (Awista). Der hatte von vornherein die Idee, den Wertstoffhof nördlich der Lindauer Autobahn anzusiedeln, mit dem Hinweis abgelehnt, dass sich in wenigen Kilometern Entfernung bereits ein Wertstoffhof in Etterschlag befinde. Im Gemeindegebiet belassen werden könne ein Wertstoffhof daher nur, wenn die Gemeinde ein bebaubares Grundstück im zentralen Ortsbereich zur Verfügung stellen könne, so der Awista. Nach Abwägung aller Kriterien war die Entscheidung auf den jetzt geplanten Standort gefallen. Die Gemeinde hatte dafür zwei Grundstücke- von Inning aus gesehen in Richtung Buch - erworben und auch sonst sämtliche planungsrechtliche Vorgaben erfüllt. Der Gemeinderat hatte alle notwendigen Beschlüsse hierzu einstimmig gefasst. Eine Baugenehmigung dafür war dann vor zwei Jahren, genauer gesagt am 26. Juni 2012, erteilt worden.

Doch in der Folge regte sich Widerstand in der Gemeinde. Die BIZ formierte sich und kämpfte nicht nur mit einem Bürgerbegehren gegen die geplante Umgehungsstraße, sondern auch gegen den neuen Standort für Bau-und Wertstoffhof. Während ihre Anstrengungen im ersten Fall erfolgreich waren, musste die Initiative in Sachen Wertstoff- und Bauhof eine herbe Niederlage einstecken. Das von ihnen angestrebte Bürgerbegehren in dieser Sache wurde vom Gemeinderat für unzulässig erklärt. Eine Klage gegen diesen Beschluss reichte sie ein, zog sie aber wenig später wieder zurück. Dennoch wünscht sich die BIZ einen neuen Standort - mittlerweile aber nur mehr für den Bauhof. Bei der Mehrheit im Rat stieß sie mit diesem Anliegen am Dienstag allerdings auf vehemente Gegenwehr. In der Diskussion wurden die gesammelten Unterschriften von Befürwortern und Gegnern des Standorts im Ort gegeneinander aufgerechnet. Innerhalb des Gremiums warfen sich Befürworter wie Gegner unangebrachte Polemik und falsche Tatsachenbehauptungen vor. Doch trotz des barschen Tonfalls fiel am Ende dennoch eine mehrheitliche Entscheidung mit zehn zu sechs Stimmen darüber, den Antrag der BIZ abzulehnen und nicht nach einem neuen Standort zu suchen. Die Bagger können nun also, wie geplant, im Oktober anrollen.


Feldweg bleibt
 

Von Astrid Becker

Wenn auf der Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung der Punkt "Verlegung eines Feldwegs" auftaucht, klingt das zunächst wenig aufregend. In Inning allerdings könnte genau dieser Punkt ein Vorhaben zu Fall bringen, das seit Jahrzehnten überfällig ist: die seit mehr als 60 Jahren illegale Hufschlagsiedlung südlich der Staatsstraße 2070 mit einem Bebauungsplan zu legalisieren. Denn der Gemeinderat hat gegen die Verlegung votiert - und bringt nun vermutlich einen Großgrundbesitzer gegen sich auf.

Das Areal gehört insgesamt vier Grundstückseigentümern, einer davon, der kleinste, ist die Gemeinde selbst. Der Größte hingegen war es, der den Antrag gestellt hat, den Feldweg, der sich auf dem Gelände befindet, nach Osten zu verlegen. Für die Gemeinde ergäbe sich daraus ein wichtiger Vorteil: Sie könnte einen Wassergraben, der derzeit verrohrt ist und sich dem Plan zufolge unter dem Baufenster für ein Wohnhaus befindet, nach den Vorgaben des zuständigen Wasserwirtschaftsamtes Weilheim wieder freilegen und das besagte Baufenster entsprechend verschieben.

Dennoch hatte sich bereits der Bauausschuss gegen die Verlegung ausgesprochen. Dabei war es unter anderem auch um die Nutzung des Weges durch landwirtschaftliche Fahrzeuge gegangen, die in gewohntem Maße beibehalten werden sollte. Der Gemeinderat ist nun dieser Empfehlung gefolgt und hat den Antrag abgelehnt. Wie der Großgrundbesitzer, der immerhin den Löwenanteil an den Planungskosten für das gesamte Verfahren zu tragen hat, nun auf diese Entscheidung reagieren wird, ist noch offen.

 


Starnberger Merkur 18.09.2014

Bauhof BIZ Merkur 140918

 

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Starnberger Merkur 15.09.2014

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Starnberger Merkur 27.08.2014

 

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Starnberger Merkur 26.08.2014

BIZ-Schlögl-Merkur-140826

 

Gewerbepark-Merkur-140826


Starnberger Merkur 01.08.2014

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Starnberger Merkur 24.07.2014

Bauhof Merkur 1400724


Starnberger Merkur 18.07.2014

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